Dieser Artikel hat nicht unbedingt viel mit dem Berliner Nahverkehr zu tun, da aber die Deutsche Bahn schon häufiger in Kritik geraten ist, das diese nicht Sozial gegenüber Fahrgästen ist, sollte dieser Artikel auch bei euch Beachtung finden:
Ein deutsches Paar strandete nach der Flucht von der “Concordia” in Frankfurt. Die Bahn hatten kein Erbarmen mit den Rentnern in Abendgaderobe und Hausschuhen.
Das Ehepaar habe seine Bahnkarten nicht mehr vorweisen können und auch nicht genug Geld dabei gehabt, um neue Fahrscheine zu kaufen. Auf der Flucht vom Schiff hätten die Blesers alle ihre Wertsachen und auch die Fahrkarten im Safe ihrer Kabine zurückgelassen. Die Bahn-Rückreise sei jedoch bereits lange im Voraus gebucht und Fahrkarten reserviert gewesen. Das Bahnpersonal habe das jedoch nicht interessiert.
Stellungnahme der DB:
„Wir bedauern, dass das von der Kreuzfahrt-Katastrophe betroffene Ehepaar weitere Unannehmlichkeiten auf der Heimreise erlebt hat. Nachdem wir den Vorfall bislang nur aus der Presse kennen, nimmt der zuständige Fernverkehrs-Vorstand heute noch mit dem Ehepaar direkt Kontakt auf. Parallel dazu werden die beteiligten DB-Mitarbeiter um Stellungnahmen gebeten. Wir prüfen, inwieweit wir für das Ehepaar nachträglich etwas tun können.
Generell gilt in solchen Fällen, dass der Reiseveranstalter sicherstellen muss, dass seine Kunden auch in Notfällen wieder sicher nach Hause gebracht werden. Auch die Hilfsorganisationen und behördlichen Einrichtungen im In- und Ausland bieten entsprechende Unterstützung an, so dass auch ohne Geld oder sonstige Papiere vor dem Fahrtantritt ein Ticket gelöst werden kann. Dem DB-Bordpersonal steht für solche Ausnahmefälle kein geeignetes Hilfsinstrumentarium zur Verfügung.“
Jeder kann sich daraus ein eigenes Urteil bilden.
Kompletter Artikel: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13829227/Deutsche-Bahn-liess-Costa-Schiffbruechige-stehen.html