U2 Hochbahnsanierung in der Schönhauser Allee
U2 Hochbahnsanierung in der Schönhauser Allee wird fortgesetzt
vom 21.05.2010 bis 07.11.2010
Wie im letzten Jahr wird auf dem Viadukt der Linie U2 umfassend saniert.
Betroffen ist auch die Straßenbahnlinie M1 die wegen des Baugerüst auf der Fahrbahn und der Straßenbahngleise entlang des Viadukts nicht verkehren kann.
Ein Erstzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.
Ab 19.07.2010 werden auch auf der Berliner Straße Gleis-, Straßenbau- und Haltestellenbauarbeiten durchgeführt.
Für die Tramhaltestelle U-Bhf. Vinetastraße wird ein Aufzugeinbau vorbereitet.
Gültig ab 19.07.2010 bis 26.09.2010, danach Änderung im Linienverlauf
Die Linien verkehren wie folgt:
U2 Olympia-Stadion* -- Senefelderplatz
M1 Mitte, Am Kupfergraben -- U-Bhf. Eberswalder Straße (Südlicher Ast)
M1 Niederschönhausen, Schillerstraße bzw. Rosenthal Nord -- Pankow Kirche, weiter als Linie 50 nach Französisch Buchholz, Guyotstraße (Nördlicher Ast)
50 Wedding, Virchow-Klinikum -- Prenzlauer Berg, Björnsonstraße (südlicher Ast)
50 Französisch Buchholz, Guyotstraße -- Pankow Kirche, weiter als Linie M1 nach Rosenthal Nord bzw. Niederschönhausen, Schillerstraße (nördlicher Ast)
Ersatzverkehr für U2, M1 & 50:
SEV U-Bhf. Senefelderplatz -- Pankow Kirche
Ersatzverkehr für 50:
zwischen Pankow Kirche und Schönhauser Allee/Bornholmer Straße nutzen Sie den SEV U2/M1/50
zwischen Schönhauser Allee/Bornholmer Straße und Björnsonstraße bzw. S-Bhf. Bornholmer Straße nutzen Sie die Linie M13
* zwischen U-Bhf. Olympia-Stadion und U-Bhf. Ruhleben finden bis Ende des Jahres ebenfalls Bauarbeiten statt.
Es verkehrt als Ersatz die verlängerte Buslinie 131.
Aktualisiert (Montag, den 19. Juli 2010 um 10:37 Uhr) Geschrieben von: Mirko (Co-Admin) Freitag, den 11. Juni 2010 um 22:06 Uhr



nach einem ausführlichen Gespräch mit Frau Mille, wurde mir erklärt dass die Geschäftstelle Überbrückungshilfe für Gewerbetreibende in diesem Fall nicht zuständig ist. Für uns stellt sich nun einmal mehr die Frage ob hier nur die Zuständigkeiten hin und her geschoben werden, laut BVG sollen wir uns an die Senatsverwaltung für Wirtschaft wenden, diese kann nur tätig werden wenn es sich um Strassenbauarbeiten handelt. In unserem Fall sind es aber U- Bahnarbeiten, und wahrscheinlich gilt hier das Prinzip keiner hat Verantwortung, alle sitzen im trockenen Zimmer und der Rest wird schon irgendwie werden, sieht und liest man ja genügend in unseren Medien!!!!!!!!
Das hier Familien und deren Existenzen betroffen sind, und das zum wiederholten Male, spielt keine Rolle. Beamtenmikado in Perfektion, wer sich zuerst bewegt hat verloren!!!!!!!!!
Fahrgäste ( ca.60.000 am Tag ), und damit unsere potenzielle Kundschaft, lassen sich nicht irgendwo andersher zaubern. Aber wie schon in unserem vorangegangenen Schreiben betont, sind wir nicht Systemrelevant, und ob wir hier sind oder nicht spielt auch keine Geige!!!
Es ist schon erstaunlich mit welcher Gleichgültigkeit und Ignoranz hier vorgegangen wird. Wir wissen auch das wir nicht die einzigen Betroffenen sind und viele mit dieser Situation fertig werden müssen.
Als Arbeitgeber, Steuerzahler und Bürger dieser Stadt und dieses Landes, auch im Nahmen unserer Mitarbeiter, möchten wir eine Lösung des Problems erzielen, aber wahrscheinlich wird es ein Kampf den wir nicht gewinnen können, weil alle nur in Deckung gehen, und einer dem anderen den Ball nur weitergibt, jeder sich hinter dem Anderen so gut wie möglich versteckt und Papier genügend Geduld besitzt!!!!!!!
Hier geht es nicht um Jammerei, um dies nocheinmal zu betonen, hier geht es um viele Existenzen, welche leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, von wem auch immer, denn am Ende fragt keiner wo das Geld für unsere weiterlaufenden Kosten herkommt, vom Himmel fällt es bestimmt nicht, nein es entspringt unserer gemeinsamen täglichen Arbeit, nur diese wird im zweiten Jahr infolge für 6 Monate aufs schwerste beeinträchtigt, bzw. völlig zunichte gemacht!!!!!!!!! Leider für uns nicht mehr nachvollziehbar, der Aufbau in den letzten 9 Jahren war keineswegs einfach, und nun mit anzusehen wie dies innerhalb von zwei Jahren einfach mal so, ohne eigene Schuld, in den Ruin getrieben wird, ein Danke an alle Beteiligten, mehr fällt uns dazu nicht mehr ein!!!!
Einer alsbaldigen Antwort sehen wir trotz allem gern entgegen und verbleiben mit frdl.Grüssen
René Schwabe
Jugendmode Berlin
Inh. Grit Schwabe
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----- Original Message -----
From: Marlen.Schulze@senatskanzlei.berlin.de
To: contact@jugendmode-berlin.de
Sent: Friday, August 20, 2010 1:40 PM
Subject: Baustelle U2 und ihre Folgen für Gewerbetreibende
Sehr geehrter Herr Schwabe,
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 19.08.2010 an die Bürgerberatung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Herrn Klaus Wowereit. Ich wurde gebeten, Ihnen zu antworten.
Ich bedauere sehr, dass Ihnen durch die anhaltenden Bauarbeiten auf der U-Bahnstrecke finanzielle Einbußen entstanden sind und derzeit auch noch entstehen. Ihre Verärgerung ist auch nicht zuletzt wegen der Lärmbelästigung für mich sehr gut nachvollziehbar, da dies insbesondere für den Körper eine zusätzliche Belastung darstellt.
Wenn Inhaberinnen und Inhaber von Geschäften durch öffentliche Baumaßnahmen existenzgefährdende Umsatzeinbußen erleiden, haben diese die Möglichkeit, sich an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Geschäftsstelle Überbrückungshilfe für Gewerbetreibende, zu wenden. Diese kann dann eine Ausgleichszahlung leisten. Hierbei handelt es sich jedoch um eine freiwillige Leistung, d.h., es besteht kein unmittelbarer Rechtsanspruch auf sie. Ihre Ansprechpartnerin ist hier Frau Christine Mille (Tel.: (030) 9013 – 7877).
Unter dem folgenden Internet - Link finden Sie die Voraussetzungen und die einzureichenden Unterlagen, die nötig sind, um eine solche Leistung zu erhalten:
http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/abisz/ueberbrueckungshilfe.html
In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie dort die nötige Hilfe erfahren und so die Zeit der Bauarbeiten doch ohne erhebliche finanzielle Einbußen überstehen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Marlen Schulze
_____________________________________________________
Der Regierende Bürgermeister von Berlin
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Tel +49 30 9026-2364; Fax +49 30 9026-2370
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wir als Gewerbetreibende im Einzelhandel möchten auf diesem Weg unseren Unmut und unsere langsame Resignation, im Zusammenhang mit der Sanierung der U - 2 , vorbringen.
Wir sind seit nunmehr 9 Jahren als textiler Einzelhandel ansässig in der Schönhauser Allee 72b, und müssen nun das zweite Jahr infolge, mit unzumutbaren Umständen fertigwerden.
Nicht das nur der immense Lärm tag für tag unsere Nerven strapaziert, vom Dreck ganz zu schweigen. Nein, auch unsere Kundschaft, hat sich mehr als halbiert!! Dank einer für insgesamt 1 komplettes Jahr nicht fahrenden U - Bahn + Strassenbahn. Die Folgen sind gravierend, die Laufkundschaft + Stammkundschaft kann nicht mehr im gewohnten Maß zu uns, unsere Umsätze haben sich halbiert, nur auf den Kosten sitzen wir selbst. Unsere finanziellen Reserven sind auch aufgebraucht, und auch aus diesem Grund suchen wir ein Gespräch mit den zuständigen Verantwortlichen.
Mit der BVG haben wir schon Kontakt aufgenommen, aber ausser eines lapidaren Briefes, mit der Bitte um Geduld haben wir nichts erhalten.
Unsere Frage bezieht sich auf eventuelle Ausgleichszahlungen bzw. Übergangszuwendungen.
Kann es denn im Interesse aller Verantwortlichen sein, dass hier eine gut funktionierende Einkaufsstrasse zwei Jahre in Folge einfach so plattgemacht wird. Es gibt hier viele kleine Geschäfte, zu denen auch wir uns zählen.Wir und unsere Mitarbeiter leben von unseren Umsätzen, welche wir tagtäglich erzielen. Es kann doch nicht sein das eine solche Baumaßnahme uns in den Ruin treibt. Aber wahrscheinlich sind wir auch nicht Systemrelevant um uns melden zu dürfen. Es geht hier nicht um Jammerei, sondern um ganz normale Existenzen, um Steuerzahler ausserdem, oder sollen wir uns in das Heer der Arbeitslosen einreihen.??
Wir wissen natürlich dass die Sanierung sein muss, aber auf ein bisschen Hilfe haben wir gehofft, und einfach mal so lassen sich 60.000 potenzielle Kunden nicht ersetzen. Vielleicht bekommen wir ja mal ein Gespräch um die Sachlage zu erörtern, denn wie sollen wir dieses Dilemma anders überstehen, es sind ja immer noch 12 Wochen, oder mehr??
Mit frdl.Grüssen
René Schwabe
Jugendmode Berlin
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wir als Gewerbetreibende im Einzelhandel möchten auf diesem Weg unseren Unmut und unsere langsame Resignation, im Zusammenhang mit der Sanierung der U - 2 , vorbringen.
Wir sind seit nunmehr 9 Jahren als textiler Einzelhandel ansässig in der Schönhauser Allee 72b, und müssen nun das zweite Jahr infolge, mit unzumutbaren Umständen fertigwerden.
Nicht das nur der immense Lärm tag für tag unsere Nerven strapaziert, vom Dreck ganz zu schweigen. Nein, auch unsere Kundschaft, hat sich mehr als halbiert!! Dank einer für insgesamt 1 komplettes Jahr nicht fahrenden U - Bahn + Strassenbahn. Die Folgen sind gravierend, die Laufkundschaft + Stammkundschaft kann nicht mehr im gewohnten Maß zu uns, unsere Umsätze haben sich halbiert, nur auf den Kosten sitzen wir selbst. Unsere finanziellen Reserven sind auch aufgebraucht, und auch aus diesem Grund suchen wir ein Gespräch mit den zuständigen Verantwortlichen.
Mit der BVG haben wir schon Kontakt aufgenommen, aber ausser eines lapidaren Briefes, mit der Bitte um Geduld haben wir nichts erhalten.
Unsere Frage bezieht sich auf eventuelle Ausgleichszahlungen bzw. Übergangszuwendungen.
Kann es denn im Interesse aller Verantwortlichen sein, dass hier eine gut funktionierende Einkaufsstrasse zwei Jahre in Folge einfach so plattgemacht wird. Es gibt hier viele kleine Geschäfte, zu denen auch wir uns zählen.Wir und unsere Mitarbeiter leben von unseren Umsätzen, welche wir tagtäglich erzielen. Es kann doch nicht sein das eine solche Baumaßnahme uns in den Ruin treibt. Aber wahrscheinlich sind wir auch nicht Systemrelevant um uns melden zu dürfen. Es geht hier nicht um Jammerei, sondern um ganz normale Existenzen, um Steuerzahler ausserdem, oder sollen wir uns in das Heer der Arbeitslosen einreihen.??
Wir wissen natürlich dass die Sanierung sein muss, aber auf ein bisschen Hilfe haben wir gehofft, und einfach mal so lassen sich 60.000 potenzielle Kunden nicht ersetzen. Vielleicht bekommen wir ja mal ein Gespräch um die Sachlage zu erörtern, denn wie sollen wir dieses Dilemma anders überstehen, es sind ja immer noch 12 Wochen, oder mehr??
Mit frdl.Grüssen
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