Nahverkehr Berlin
Des einen Freud (BVG) ist des anderen Leid (DB/S-Bahn)
Des einen Freud (BVG) ist des anderen Leid (DB/S-Bahn)
Da die S-Bahn Berlin GmbH die gesamte Leistung nicht brachte, wie der Vertrag es vorsieht, behielt der Senat 37 Millionen Euro aus dem vergangenen Jahr.
Da das Geld aber ausgegeben werden muss, dachte sich der Senat solle doch die BVG das Geld bekommen.
Und es kam folgendens heraus, was die BVG mit dem Geld anfing/anfängt:
26 von 184 U-Bahnwaggons der "F-Reihe" wurden für 6,5 Millionen Euro moderniesiert.
Die restlichen 30,5 Millionen Euro werden u.a. in folgende Projekte investiert:
- Aufzugseinbau für die U-Bahnhöfe: Britz-Süd (U7), Uhlandstraße (U1), Scharnweberstraße (U6), Otisstraße (U6), Kaiserin-Augusta-Straße (U6)
- Blindenleitstreifen und "Kasseler Borde" an 40 Bushaltestellen
- Barrierefreiheit an 59 Straßenbahnhaltestellen
- zweisprachige Ausschilderungen an Bahnhöfen
- Instandsetztung der U-Bahnwerkstatt Friedrichsfelde
- Umbau des Busbahnhofs am East-Gate-Center (S-Bhf. Marzahn)
- Umbau der Straßenbahnhaltestelle S-Bhf. Landsberger Allee
- Gleissanierung (14,6 km) der Straßenbahnstrecke Linie 68 nach Alt-Schmöckwitz (Somit ist die Streckeneinstellung erst einmal wieder vom Tisch!)
Aktualisiert (Dienstag, den 30. November 1999 um 00:00 Uhr) Geschrieben von: Mirko (Co-Admin) Mittwoch, den 08. September 2010 um 16:21 Uhr
S-Bahn Angebot verbessert sich erst 2011
Aufgrund anhaltender Fahrzeugmangel aufgrund technischer Probleme, ist eine Verbesserung erst im nächsten Jahr möglich. Erst ab März 2011 stehen alle Fahrzeuge wieder in vollständiger Menge zur Verfügung um den Tagt zu verbessern sowie die fehlende S-Bahn Linie 85 wieder einzuführen.
Zur Zeit befinden sich eine viel zahl Fahrzeuge der Baureihe 485 in den Werkstätten. Derzeit werden 416 sogenannte Viertelzüge mit jeweils zwei Wagen (ohne Durchgang 4 Stück insgesamt) eingesetzt. Die Deutsche Bahn plant am Ende dieses Jahres stabilere Bauteile einzubauen, damit die Züge nicht so oft in die Werstätten müssen, wie es aktuell der Fall ist. So erhalte die Baureihe 485 ab Ende November verstärkte Achsen, die Baureihe 481 bekomme von Dezember an verstärkte Radsätze.
Aktualisiert (Dienstag, den 30. November 1999 um 00:00 Uhr) Geschrieben von: Steffen Ostermaier Mittwoch, den 08. September 2010 um 06:40 Uhr
S-Bahn investiert in Sicherheit
Die S-Bahn will ihre Sicherungstechnik für mehr als 130 Millionen Euro modernisieren. Das bisher eingesetzte System ist über 80 Jahre alt.
Nach Auskunft des Unternehmens soll von Ende 2011 an zunächst auf einem Teil der S 1 ein elektronisch gesteuertes System sowohl die Geschwindigkeit der Züge als auch deren Bremsung vor roten Signalen überwachen – oder notfalls automatisch veranlassen. Nach und nach sollen das gesamte 332 Kilometer lange Netz und die komplette Fahrzeugflotte entsprechend aufgerüstet werden, teilte die Bahn am Mittwoch mit. Die Eignung des auf die Berliner S-Bahn zugeschnittenen Systems sei bereits auf dem Südring zwischen Hermannstraße und Sonnenallee erprobt worden.
Die bei der S-Bahn benutzte Sicherheitstechnik stammt aus den 1920er Jahren: Wenn ein Signal auf Rot schaltet, schwenkt direkt dahinter ein Metallbügel in Richtung des Gleises. Falls ein Zug das rote Signal überfährt, stoßen Metallstifte am Fahrgestell der Waggons gegen den Bügel und lösen so eine Zwangsbremsung aus. Die Fahrsperren funktionierten rund 80 Jahre lang, bevor sie im Januar 2009 bei strengem Frost massenhaft versagten und damit das erste große S-Bahn-Chaos auslösten. Wegen mangelhafter Wartung im Gefolge des radikalen Sparkurses waren die beweglichen Teile an Zügen und Strecken eingefroren. Zeitweise fielen rund 120 von knapp 2000 Fahrsperren aus. Als Konsequenz durften die Züge tagsüber nur noch maximal Tempo 40 und nachts nur Tempo 15 fahren, sofern keine zweite Person im Führerstand mit auf die Signale achtete. Seit dem Unfall am Südkreuz Ende 2006 gilt für die modernste Baureihe 481 ohnehin ein generelles Limit von 80 km/h. Zuvor durften die Züge Tempo 100 fahren.
Quelle und weiterlesen: Tagesspiegel Online
Aktualisiert (Dienstag, den 07. September 2010 um 20:11 Uhr) Geschrieben von: Micha Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 20:57 Uhr
S-Bahn-Chaos bleibt wohl straffrei
Die strafrechtlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen der gebrochenen Räder, den Entgleisungen und Wartungsmängeln sowie den damit verbunden Risiken im Berliner S-Bahn-Verkehr werden voraussichtlich eingestellt. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Martin Steltner wollte dies zwar nicht bestätigen. Doch er räumte ein, dass es „immer schon das Problem war, das konkrete Verschulden nachzuweisen“.
Quelle und weiterlesen: Tagesspiegel Online
Aktualisiert (Mittwoch, den 08. September 2010 um 06:51 Uhr) Geschrieben von: Micha Samstag, den 19. Juni 2010 um 22:22 Uhr
Streik bei der DB ab August?
In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau äußerte sich GDL-Chef Weselsky zu diesem Thema folgendermaßen:
[...]Das Tarifniveau der Deutschen Bahn muss ja nicht sofort in vollem Umfang für alle Unternehmen gelten. Es wäre unrealistisch, Gehaltssprünge von 20 bis 30 Prozent zu fordern. Wir bieten den Unternehmen an, das 100-Prozent-Niveau in einem Stufenplan zu erreichen.[...]
[...]Wann muss man mit den ersten Streiks rechnen?
Das könnte schon im August der Fall sein. Wir sind bei den privaten Bahnen nicht mehr in der Friedenspflicht, bei der Deutschen Bahn endet sie am 31. Juli. Wenn bis dahin keine Einigung in Sicht ist, werden wir streiken.[...]
Quelle und weiterlesen: FR-Online
Aktualisiert (Mittwoch, den 08. September 2010 um 06:51 Uhr) Geschrieben von: Micha Freitag, den 11. Juni 2010 um 22:50 Uhr
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